Welche Herausforderung/Problem wurde angesprochen??

In der Praxis, Es gibt mehrere Hindernisse für den Einsatz und die Verbreitung von Präzisionslandwirtschaft in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft Österreichs. Hinzu kommen die hohen Anschaffungskosten für die technische Ausstattung, Oft ist es notwendig, Dienste zur Erstellung von Anwendungskarten in Anspruch zu nehmen, wenn den landwirtschaftlichen Betrieben die Zeit und das Know-how für Informations- und Kommunikationstechnologien fehlen. Außerdem, Es fehlen unabhängige Vergleiche zwischen den zahlreichen Verfahren und Produkten, die Technologie- und Softwareanbieter auf dem Markt anbieten. Außerdem, Die durch Precision Farming erzielte ökologische Wirkung wird in der aktuellen ÖPUL-Förderrichtlinie nicht anerkannt (Österreichisches Programm zur Förderung umweltfreundlicher, Extensive Landwirtschaft, die den natürlichen Lebensraum schützt). Nicht zuletzt, Es bestehen häufig Zweifel am Nutzen von Präzisionslandwirtschaftssystemen. Das Projekt greift diese Situation auf und zielt darauf ab, angepasste Methoden für die Präzisionslandwirtschaft zu entwickeln und den Landwirten zur Verfügung zu stellen, unter Berücksichtigung der Kleinstruktur und Heterogenität der Landwirtschaft in Österreich. Ziel ist es, das Bewusstsein für das ökonomische und ökologische Potenzial von Präzisionslandwirtschaftssystemen zu schärfen

Wie hast du das Problem gelöst?

Das Projekt hat gezeigt, dass durch eine standortgerechte Düngung ökologische Vorteile erzielt werden können. In einigen Feldversuchen, eine Reduzierung des Düngemitteleinsatzes um bis zu 15 kg/ha wurde bei gleichem Ertrag erreicht, und in einigen Teilbereichen wurde sogar eine höhere Qualität erreicht. Die Kartenerstellung auf Basis von Satellitenbildern ist dank der im Projekt generierten Software machbar und praktikabel. Die Smartphone-Anwendung ermöglicht die Umsetzung des Kartenmaterials unabhängig von der auf den Betrieben vorhandenen Technik. Im Rahmen der Feldversuche auf den Pilotbetrieben, Die Software wurde im praktischen Einsatz getestet und eine Datenbank für zukünftige Düngeempfehlungen in den verschiedenen Klimaregionen Österreichs entwickelt.

Was ist in Ihrem Praxisfall innovativ?

Praktische Anleitungen zur Umsetzung standortgerechter Bewirtschaftungsmethoden für landwirtschaftliche Betriebsstrukturen. Langfristig, Der verstärkte Einsatz von Precision-Farming-Technologien soll zu einer effizienteren Nutzung der Betriebsmittel führen, wie zum Beispiel Düngemittel, Pestizide und Treibstoff, bei gleichzeitiger Entlastung der Umwelt

Was sind die Erfolgsfaktoren bei der Lösung des Problems?

Zusammenarbeit zwischen Josephinum Research, acht Landwirte und die Landwirtschaftskammer Niederösterreich. Gemeinsam neue technische Möglichkeiten für die praktische Anwendung finden. Die gesamte im Projekt entwickelte Software wird den Landwirten kostenlos zur Verfügung gestellt. Die zur Erstellung der Karten erforderliche Software wird als Download oder als Android-Smartphone-Anwendung über den Google Play Store zur Verfügung gestellt.

Gewonnene Erkenntnisse

Im GIS-ELA-Projekt, Alle gesetzten Ziele wurden erreicht und sogar übertroffen, was durch die Verlängerung der Projektlaufzeit ermöglicht wurde. Dadurch konnten zusätzliche Erkenntnisse gewonnen und ein verbessertes Gesamtergebnis erzielt werden. Trotz der Covid-19-Pandemie, Ergebnisse wurden erfolgreich verarbeitet, kommuniziert und Wissen verbreitet

Projektmanagement:

– Die Planung und Durchführung des komplexen Projekts wurde erfolgreich umgesetzt, einschließlich der Einhaltung von Zeitplänen und Budgets.

– Flexibilität und Anpassungsfähigkeit waren entscheidend, insbesondere angesichts unvorhergesehener Ereignisse wie der Pandemie.

Kommunikation und Wissensverbreitung:

– Zur Verbreitung der Projektergebnisse wurden verschiedene Kommunikationskanäle effektiv genutzt.

– Als Alternative zu Präsenzveranstaltungen dienten Webinare und digitale Veranstaltungen, was während der Pandemie besonders wichtig war.

Technisches Fachwissen:

– GIS-Technologien (QGIS-Plugins) wurden erfolgreich zur Erstellung von Düngekarten eingesetzt und integriert.

– Der Umgang mit ISOBUS-Terminals und der dazugehörigen Landtechnik wurde beherrscht, trotz anfänglicher Probleme mit fehlenden Aktivierungscodes.

Problemlösung:

– Technische Probleme wurden identifiziert und gelöst, wie bei den Feldversuchen im Frühjahr 2019.

Aufbereitung und Kommunikation der Ergebnisse:

– Projektergebnisse wurden verständlich und ansprechend aufbereitet und präsentiert.

– Rückmeldungen und Erkenntnisse wurden genutzt, um die Projektarbeit kontinuierlich zu verbessern.

Zusammenarbeit und Vernetzung:

– Kontakte mit Neuem, Externe Partner und Experten wurden etabliert und gepflegt.

– Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit mit verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben und Institutionen.

Innovationsfähigkeit:

– Neue Themen und Ideen wurden identifiziert und entwickelt, um zukünftige Projekte zu unterstützen.

– Es wurde eine Kultur der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Innovation gefördert.

Einhaltung des Kostenplans:

– Alle geplanten Meilensteine ​​wurden inhaltlich und termingerecht erreicht. Der Kostenplan wurde eingehalten und das Gesamtbudget sogar unterschritten.

Kontinuierliche Weiterentwicklung:

– Während der Projektumsetzung wurden neue Probleme und Herausforderungen identifiziert, die in neuen Projekten verfolgt werden sollen. Stillstand bedeutet Rückschritt; Kontinuierliche Weiterentwicklung durch Forschung, trainieren, Beratung und Aufklärung sind daher notwendig.

Welche Rolle spielt der Berater bzw. die Beratungsdienstleistung im Praxisfall??

(Zu Beginn 2018, Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich hat das Projekt „GIS-ELA“ ins Leben gerufen – Geoinformationssysteme für standortspezifische Bewirtschaftungsmethoden zur Effizienzsteigerung und Ökologisierung in der österreichischen Landwirtschaft).

Kann Ihr Ansatz auf andere Innovationsherausforderungen und -regionen übertragen und/oder angepasst werden??

Ja

Geschätzte Übertragbarkeit auf einer Skala von 1 zu 5

(wo 1 ist einfach und 5 sehr schwierig)

3

Für den Austausch der Erfahrungen mit der guten Praxis, Für alle Fragen und Anfragen zu den kommenden Excellence-Klassen

Ing. Stefan Polly

stefan.polly@lk-noe.at, Tel: 05 0259 29221

Link zu externen Informationen

https://noe.lko.at/digitale-arbeiter-für-den-acker+2400+3504145

https://www.tzukunftsaumland.at//download/2983?v = 1704960887 (Seite 22-23)

https://gis-ela.josephinum.at/